Für jede Gelegenheit passend: das Material von Rollläden und Markisen

Schallschutz, Einbruchhemmung, Wärmedämmung, Sichtschutz – Rollläden bestehen aus beweglich miteinander verbundenen Rollladenstäben (auch Rollladenprofile genannt) und werden von außen vor ein Fenster oder eine Tür montiert. 

Häufig genutz:  Kunststoffrollläden, jedoch kann das Material nach einigen Jahren spröde werden, wodurch sich die Dämmeigenschaften verschlechtern. In den meisten Fällen sind diese Modelle aus Hart-PVC gefertigt; die einzelnen Stäbe sind leicht, günstig, pflegeleicht und bieten eine hervorragende Wärmedämmung. Sie bestehen aus Hohlkammerprofilen. Es gibt, je nach Einbausituation, verschiedene Profilhöhen. Die heutigen Ausführungen sind seitlich arretiert, um Verrutschen zu verhindern. Zu beachten ist, dass Kunststoffrollläden sehr biegsam sind: Ihre Einsatzbreite ist begrenzt und sollte ohne Verstärkung zwei Meter nicht überschreiten. Wer sich für eine helle Farbe entscheidet und Angst vor dem Vergilben hat, kann beruhigt sein: Dieser unschöne Effekt gehört durch Zusatzstoffe in den Rezepturen der Vergangenheit an.

 

Eine höhere Stufe in Sachen Haltbarkeit bieten Aluminiumrollläden. Ihre Lamellen besitzen nicht die Biegsamkeit von Kunststoff (können daher auch bei breiten Fenstern verwendet werden), halten selbst starkem Wind oder Gewaltanwendung Stand und gewähren einen guten Einbruchsschutz. In der Regel sind die Lamellen mit einem FCKW-freien Schaum zur besseren Isolierung bezüglich Wärme und Schallschutz ausgekleidet. Durch seitlich angebrachte Kunststoffarretierungen kann ein Verschieben der Profilstäbe gegeneinander ausgeschlossen werden. Der Nachteil im Vergleich zu Kunststoffmodellen liegt im Kostenbereich: Für Aluminiummodelle muss der Käufer ein wenig tiefer in die Tasche greifen.